Above & Beyond – Tri-State

Tri-State ist das erste Album von Above & Beyond unter deren Künstlernamen “Above & Beyond”. Vor diesem Album gab es nur Singles unter verschiedenen Projektnamen wie OceanLab, Tranquility Base, Dirt Devils, Free State oder auch Above & Beyond. Erst durch dieses Album hat sich das Trio hinter “Above & Beyond” für diesen festen Künstlernamen entschieden und nach und nach alle anderen Projektnamen fallen lassen.

Damals als ich noch jung und dynamisch und jung war, hörte ich noch Hands Up – Heute würde ich mir dafür eher die Hände bügeln, aber damit begann es nunmal, dass ich mich für elektronisch Tanzmusik begeistert habe. Aber zu diesem Zeitpunkt habe ich Trance eher noch verschmäht.

Den Titel “Above & Beyond – Alone Tonight” (einer der Titel des Albums), der sich auf meiner Dream Dance 39 befindet, fand ich zu diesem Zeitpunkt gar nicht so genial wie ich ihn heute finde. Above & Beyond musste ich für mich 2007 wieder entdecken und das war für mich nichts geringereres als mein Startschuss zum DJaying.

Zum Album selbst:

Dreizehn Titel umfasst das 2006 erschienene Tri-State Album – Es war, so könnte man behaupten – gleichzeitig der Startschuss für ein ganzes Subgenre von Trance: Melodictrance. Vieles das nach 2006 rauskam hat in den Grundzügen den Sound von diesem Album. Mit Tri-State ist dem Trio bestehen aus Jono Grant, Tony McGuinness und Paavo Siljamäki etwas gelungen, das durchaus Seltenheitswert hat: Das Album ist im Grunde der “perfekte” zeitlose Trance-Bauplan.

Selbst heute werden Titel wie Stealing Time, Alone Tonight, Good For Me oder Home – fast schon als “Klassiker” – gespielt.

Wenn man das Album hört glaubt man kaum, dass es wirklich 138 BPM sind, denn das Album hat viele ruhige bzw melodische Momente, die einen Trancetypisch in eine andere Welt katapultieren. Für mich ist “Tri-State” – um ehrlich zu sein – ein “abschalt” Album. Das bedeutet übrigens nicht, dass ich das Album abschalte 😉

Bemerkenswert ist übrigens, dass es sich bei dem Album nicht um ein reines Titel Album handelt, sondern die Titel wie bei Mixed Alben oder DJSets ineinander übergehen. Das ist tatsächlich nicht unbedingt typisch für Alben.

Zurück in 2007: Ich Stand also nun da auf der Nature One, habe Above & Beyond beim Sonnenaufgang gesehen und dacht mir nur so: Verdammt ist das geil – dass will ich auch können. Gedacht -> getan und so wurden das erste Mischpult und Turntables beschafft. Da einige der oben genannten Titel auch in dem DJset vom Above & Beyond vor kamen, besitze ich ein paar der Titel auf Schallplatte und nahezu alle Digitalen Singels, die es von dem Album gibt – Bis ich aber das Album auf CD besaß und tatsächlich richtig anfing aufzulegen, sollten nochmals drei Jahre vergehen.

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