Ferry Corsten – Blueprint

Ferry Corsten wollte anscheinend mal was völlig neues probieren und präsentiert tatsächlich etwas, dass ich so noch nicht gehört hab. Manch Album ist, wie der Name suggeriert, einfach nur eine Ansammlung von Titeln die irgenwie zusammen gekleistert wurden (ich schaue dabei dich an „W:/2016ALBUM/“ von Deadmau5)  – Andere Alben erzählen eine Geschichte und Ferry? Tja Ferry erzählt eine Geschichte.

Einige Alben haben die wunderbare Eingenschaft über die Musik eine Geschichte zur erzählen, als beispiel dafür sei „Discovery“ von Daft Punk bzw. den dazu gehörigen Film Interstella 5555  genannt. Ferry Corsten denkt diesen Gedanken ein stück weiter und hat die einzelnen Titel in eine Geschichte verwoben.

Wie Darf man sich das Vorstellen? Nun es gibt in jedem Titel eine Art „Hörbuch“-Part mit etwas gesprochenen Text, der Titel für Titel die Handelung vorran Treibt. Die danach folgenden Musikalischen parts passen jeweils thematisch zu den gesprochenen Text.

Ohne zu viel zu Spoilern zu Wollen: Kurz zusammengefasst handelt die Gechichte von einem „Lucas“ (ich fühle mich seltsam angesprochen), Alien Signalen und einem Androiden … mehr verrate ich nicht.

Mit dem Konzept kann eingentlich nichts mehr schief gehen oder? ODER? – Tut es auch nicht.

Musikalisch gesehen ist das Album solide und etwas das man sich evtl. schon länger von Ferry Corsten gewünscht hat. Wenn Ihr euch von Hörbüchern nicht abschrecken lasst ist das Album auf jedenfall ein reinhöhren wert.

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Das Album gibt es auch ohne die Voice-Overs hier: iTunes (dort ist das Hörbuch in einen Titel gebündelt)

Mit Voice Over

Ohne Voice Over

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