Purple Haze – Spectrvm

Obwohl Prupel Haze erst seit 2017 richtig durchstartet, sollte der Name nicht unbekannt sein – Schließlich verbirgt sich hinter dem Namen niemand anderes als Sander van Doorn. Für diesen Blogbeitrag habe ich mir das Debütalbum etwas genauer angehört.

Trance ist oft fröhlich, euphorisch und energiegeladen. Sander van Doorn schlägt mit dem Purple Haze Alias eine ganz andere Richtung ein: Der Sound scheint oft melancholisch, düster und technoider als der Handelsübliche Trance.

Das Sander van Doorn hier ein Kontrastprogramm zum üblichen Trance fährt, kommt nicht von ungefähr. Mit Titeln wie Bliksem (2009) und Hymn 2.0 (2010) hatte Sander van Doorn die Richtung zu diesem Album aufgezeigt (man munkelt auch, dass “Sander van Doorn feat. Frederick – Timezone” eigentlich ein Purple Haze titel sein könnte)

Aber nun zum Album Selbst:

Das Album Spectrvm zeigt, dass Trance auch anders als fröhlich bzw “gute laune” kann und trotzdem gut ist. Klar gibt es hier und da auch mal einen Trance-Tune in Moll, der dann etwas trauriger / düsterer klingen mag – Sander van Doorn zeigt mit seinem Purple Haze Alias jedoch, welches kreative Potential in den eher dunkleren Sounds stecken kann.

Ich nenne diese Form des Trance gerne “twilight trance” … keine Ahnung warum, es passt nur irgendwie … so von der Stimmung der Musik. Im ganzen macht das Album richtig laune auf mehr, das es mal was völlig anderes als der 0815-GUUUUUDEEE-LAAAAUUUNE Trance ist. Das Album beweist nur das Trance so viele verborgene Ecken hat die im Mainstream irgendwie fehlen.

Fazit: Gerne Mehr davon und wer die dunkle Seite des Keks Trance hören will sollte in diese Album auf jedenfall reinhören

Leider gibt es das Album nicht auf CD sondern nur als Digital-Download – reinhören sollte man aber trotztdem

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… Wenn es Purple Haze-Stil nicht gäbe, man müsste ihn erfinden

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